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Wie die Azteken tickten


Zur ersten Veranstaltung im neuen Jahr waren 25 SEGOs am 9. Januar zu Gast bei der großen Landesausstellung Baden-Württemberg, die im Lindenmuseum in Stuttgart den Azteken gewidmet ist. Die Besucher erfuhren während einer eineinhalbstündigen Führung wie es vor 500 Jahren zum Untergang einer Hochkultur kam, nachdem der Spanier Hernan Cortes im heutigen Mexiko das Land der Azteken eingenommen hatte. In der hochkarätigen Landesausstellung sind 150 Leihgaben aus ganz Europa zu bestaunen. Viele Exponate aber kommen direkt aus Mexiko und sind teilweise zum ersten Mal überhaupt einer größeren Öffentlichkeit zugänglich gemacht worden.

 

Dennoch kommen die Hauptstücke dieser Ausstellung aus Stuttgart. Zu den Sammlungen des Landesmuseums Württemberg gehören nämlich zwei einzigartige Federschilde sowie eine kostbare Grünfigur, die nun in der Azteken-Schau im Lindenmuseum zu bewundern sind. Weniger erbaulich sind die Geschichten um Menschenopfer für die Götter, um Schädelmauern und Spaliere für Totenköpfe, von Sportkämpfen, bei denen es um Leben und Tod ging. Eindrucksvoll hingegen wie der Herrscherpalast des Kaisers Moctezuma und der heilige Bezirk mit dem Haupttempel Templo Mayor nach empfunden worden sind.

 

Nach so viel Geschichten und Geschichte, wie die Azteken einst wohl tickten, ließen die SEGOs ihre Eindrücke bei einem guten Essen im Museums-Restaurant Hegel 1 Revue passieren und hatten sich wie üblich, auch sonst vieles zu erzählen.  Die Ausstellung ist übrigens noch bis zum 3. Mai 2020 im Lindenmuseum zu sehen.



(Beitrag von Inge Mierke)