"; ?>

50 SEGOs wollten Mythos und Marke der Schwaben ergründen


Die große Landesausstellung im Alten Schloss in Stuttgart weckte bei den Mitgliedern der SEGO-Gruppe überaus großes Interesse. So pilgerten 50 Frauen und Männer am 26. Januar in die Landeshauptstadt um hinter Mythos und Marke der Schwaben zu schauen.

 

Selbst gebürtige Bewohner des Schwabenlandes staunten nicht schlecht, was ihre Landsleute im Laufe der Jahrhunderte so alles geleistet, erfunden, gemeistert, geschafft, erreicht aber auch ertragen und erlitten haben. Und die Reingeschmeckten dürften doch in einem erheblichen Maße Einblicke in das Wesen der schwäbischen Ureinwohner des Ländles erhalten haben.

 

In zwei großen Gruppen wurden die SEGOs durch die Ausstellung geführt, was zeitweise zu Kollisionen mit den zahlreichen anderen Besuchern geführt hat. Gerne hätte man auch manches Mal länger verweilt, um den mehr als 300 Objekten aus Kunstgeschichte und Alltagskultur näher zu kommen. Vor allem die gesprochenen Beispiele des unterschiedlichen schwäbischen Dialektes hätte so mancher Besucher doch gerne länger angehört. Dennoch ermöglichte die Schau einen reizvollen, teils auch humorigen Überblick von der Zeit der Sueben über die Kultur der Staufer, vom frühen Mittelalter und der Hochblüte der Freien Reichsstädte bis zur Gegenwart. Von kunstvollen Altären, die von Ulm aus in das gesamte christliche Abendland geliefert wurden, über die Erfindung der Brezel bis zu Spätzle und Knöpfle, vom Büstenhalter und Kunststoffdübeln bis zu hochwertigen Industrieprodukten wird aufgezeigt, was wichtig zu wissen ist, wenn man Schwaben verstehen möchte. Und damit klar ist, was für die Ureinwohner des Schwabenlandes das Größte ist, verraten Pferdle und Äffle das Geheimnis: Linsa ond Spätzle mit ma Stück Rauchfleisch. 

 

Um viele Eindrücke und Einblicke reicher kehrten die SEGOs nach dem Museumsbesuch im nahen Landtag ein. Das wieder eröffnete Restaurant ,,Plenum“ hatte die Gäste bereits erwartet und dann auch bestens bewirtet. Das schwäbische Lieblingsgericht stand zwar nicht auf der Speisekarte, dennoch hat es sowohl Schwaben als auch Reingeschmeckten bestens gemundet, was im Plenum serviert worden ist.



(Beitrag von Ing Mierke)