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Umweltstaatssekretär und Fraktionsvorsitzender der Grünen im Landtag besuchen Golfclub Kirchheim-Wendlingen


Dass Golf auch ein sehr ökologischer Sport ist, davon konnten sich der Umweltstaatssekretär Dr. Andre Baumann und der Vorsitzende der Landtagsfraktion der Grünen, Andreas Schwarz, persönlich überzeugen.

 

Bei ihrem Besuch des Golfclub Kirchheim-Wendlingen waren sie begeistert über das Umweltbewusstsein der Betreibergesellschaft und des Golfclubs, gerade hinsichtlich des Natur- und Umweltschutzes. Im Rahmen der Sommerreise zum Thema Biodiversität waren sie von der Öko-Vielfalt auf der Anlage sehr positiv überrascht. Andreas Schwarz findet es auch schade, dass es noch Vorurteile gegenüber Golfplätzen gibt, dabei ist die Naturpflege bei Golfanlagen vorbildlich. Hier geht es natürlich nicht nur um einen gut gepflegten Rasen für die Golferinnen und Golfer, sondern auch um die Pflege der Tier- und Pflanzenarten der Region. Lebensräume mit Biotopen sind dabei nur einer der Vorteile. Dr. Andre Baumann ergänzte dazu: "Wir müssen alle an einem Strang in dieselbe Richtung ziehen. Nur so können wir dem ökologischem Kollaps entgegentreten".

 

Angefangen hat die Tour mit der Begrüßung durch die Geschäftsführerin der Betreibergesellschaft Dagmar Katrin Mack und der Clubpräsidentin Susanne Pöschl. Ebenfalls mit Einführungsworten vom Präsidenten des Baden-Württembergischen Golfverbands e.V., Otto Leibfritz, sowie

Dr. Gunther Hardt, Vorsitzender des DGV-Ausschusses "Umwelt und Platzpflege" und seit vielen Jahren Auditor des DGV-Qualtitätszertifikates Golf & Natur. Eine Auszeichnung, die die Golfanlage Kirchheim-Wendlingen-Wernau schon seit 7 Jahren als Gold Zertifikat erhält. Frau Jutta Mack startete die Führung an der großen Übersichtstafel vor dem Clubhaus und erzählte von den Anfangsschwierigkeiten und Vorurteilen, auf dem rund 76 Hektar großen Areal einen Golfplatz zu bauen. Von Genehmigungen, die sich teilweise jahrelang hinzogen. Man merkte ihr aber an, wie sichtlich stolz sie heute auf das Ergebnis ist und auf den hohen Stellenwert, den die Golfanlage hat, auch hinsichtlich des Umweltprogrammes.

 

Mit E-Buggies ging es dann über den Platz zu verschiedenen Haltestellen, an denen sich die Gäste persönlich über die ökologischen Lebensräume, Biotope, Nistkästen bis hin zu den Insektenhotels und Steinriegeln informieren konnten. Auch hier hat Jutta Mack, mit ihrer großen Kenntnis, vielfältige Informationen beitragen können. Greenkeeper Marius Knorr erklärte zum Beispiel, wie ein Biotop aufgebaut ist und welchen Nutzen Biotope auf dem Platz haben. Und dass Golfer dorthin verschlagene Bälle nicht suchen dürfen. Dr. Gunther Hardt berichtete über die Wasseranlagen und welchen Stellenwert sie für den Platz und die Natur haben. Der letzte Führungspunkt war die rund 2,5 Hektar große Wildbienenwiese, von der Dr. Andre Baumann und Andreas Schwarz sichtlich angetan waren.

 

Der Besuch endete mit einem gemeinsamen Mittagessen im Clubhaus, bei dem der Umweltstaatssekretär des Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg, Herr Dr. Andre Baumann, nochmals auf die gute Zusammenarbeit des DGV (Deutscher Golfverband) und des BWGV (Baden-Württembergischer Golfverband) hinwies. Er lobte ausdrücklich das Engagement der Betreibergesellschaft und des Clubs zum Erhalt der biologischen Vielfalt auf der Golfanlage und war sehr erfreut, wie nachhaltig das Thema Biodiversität hier umgesetzt wird.



(Beitrag von Alexander Ratkovic - auch Fotos)

V.l.: Dagmar K. Mack (Geschäftsführerin Betreibergesellschaft GKWW), Otto Leibfritz (Präsident BWGV), Jutta Mack (Betreibergesellschaft GKWW), Andreas Schwarz (Fraktionsvorsitzender der Grünen im Landtag), Marius Knorr (Greenkeeping), Dr. Andre Baumann (Umweltstaatssekretär), Susanne Pöschl (Präsidentin GCKW), Dr. Gunther Hardt (Vorsitzender DGV-Ausschuss Umwelt und Platzpflege).