Aus erster Hand holten sich eine Gruppe interessierter Segos am 5. März die Informationen auf der Baustelle auf unserem Golfplatz. Geschäftsführer Simon Schade hatte den Architekten und Bauleiter Philipp M. Schwab zu dieser Führung mitgebracht und die neugierigen Segos bekamen all ihre Fragen vor Ort vom Fachmann beantwortet.
Obwohl der viele Regen direkt nach dem Beginn der Bauarbeiten den Planungen häufig einen Strich durch die Rechnung machte, so stehe man jetzt doch voll im Zeitplan, erklärte Philipp M. Schwab. Ende April bis spätestens Anfang Mai könne der Platz wieder voll bespielbar sein. Da finden ja auch bereits Ligaspiele statt. Zum Angolfen der Gruppen Damen, Herren und Segos Mitte April wird jedoch noch mit Einschränkungen zu rechnen sein. Das Angolfen der Segos am 16. April wird auf 9 Loch begrenzt werden.
An besonders empfindlichen, kleineren Stellen werde Rollrasen verlegt und die größeren Flächen werden dann bei Wiedereröffnung des Platzes frisch eingesät sein. ,,Da müssen die Golfer dann vernünftig sein und auch Bälle liegen lassen und die Neueinsaat konsequent nicht betreten“, appellierte der Bauleiter an die Spieler.
Der Grund des Umbaus, mehr Wasser zu speichern, war eine Forderung des Landkreises Esslingen. Man habe mit den entsprechenden Abteilungen dort sehr gut zusammen arbeiten können, erklärte Philipp M. Schwab. Auch mit der Stadt Wendlingen, für die der Hochwasserschutz für den Stadtteil Ötlingen das beherrschende Thema war, habe es keine Probleme gegeben.
Golferinnen und Golfer mit Wasserphobie hingegeben könnten nach der Wiedereröffnung des Platzes einige Probleme haben. An den Bahnen 3, 6 und 7 kommt beim Abschlagen, bzw. beim Annähern auf das Grün, nun Wasser ins Spiel, die Bahn 16 wird – wie auch ursprünglich vom Golfplatzarchitekten geplant – ein Inselgrün. Das Fundament für die neue Fußgängerbrücke zur Bahn 17 konnten die Segos besichtigen. Schon in den nächsten Tagen wird die Stahlbrücke geliefert werden, erklärte Philipp Schwab. Für die Carts bleibt der bisherige Weg zum Abschlag 17 erhalten.
Es wird also künftig mehr Wasser im Spiel sein, dafür wird es viele Bunker weniger geben. Einige der Sandhindernisse werden zurück gebaut, andere neu entstehen. Da inzwischen auf unserem Golfplatz auch Nadelbäume stehen dürfen – aus Gründen des Klimaschutzes, weil die weniger Wasser brauchen als Laubbäume – sind schon einige Kiefern gepflanzt worden. Geschäftsführer Simon Schade: ,,Wir haben gleich große Bäume bestellt, damit wir nicht warten müssen, bis sie wachsen“. Die Betreibergesellschaft sucht für die stattlichen Kiefern auch noch Baumpaten.
Nach dem der Wissensdurst der Segos gestillt worden ist, trafen sich die Platzbegeher anschließend zum Essen und Trinken in der Gaststätte Eichenkeller in Ötlingen, wo sie im neu erstellten Wintergarten mit Koi-Teich freundlich empfangen und bedient worden sind.
(Beitrag von Inge Mierke – Fotos von Inge Mierke und Simon Schade)







