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SEGOS bei Schubart und Römern in Aalen


Auf die Ostalb führte die 12. winterliche Städtetour der SEGOs am Tag vor Nikolaus. Trotz der noch ungewohnten Kälte hatten die 42 Teilnehmer/innen großen Spaß an der Führung durch C. F. D. Schubarts Aalen und den Spaziergängen zum Limes-Museum und zum Weihnachtsmarkt inmitten der quirligen Altstadt. Da der Bus zügig durch kam, erreichten die Ausflügler die 70 000-Einwohner-Stadt früher als erwartet. Kurz entschlossen erlaubten die Damen des Touristikbüros einen ungeplanten Besuch im Archäologischen Museum, um die Zeit bis zum Eintreffen der beiden Stadtführer zu überbrücken.

 

Wieder gut aufgewärmt überstanden die Ausflügler so auch die Stadtführung bei Minusgraden bestens, zumal die gebotenen Einblicke in die Historie der ehemaligen Freien Reichs- und heutigen Hochschulstadt (mit vielen Arbeitsplätzen auch in der Industrie) auf großes Interesse stieß. Viele Jahre hat auch der begabte Dichter, Denker, Rebell und Komponist Christian Friedrich Daniel Schubart in der Stadt auf der Ostalb gelebt und gewirkt. Mit großem Stolz vergeben die Aalener deshalb einen Schubart-Preis an Persönlichkeiten, die sich Verdienste um die Demokratie erworben haben. Wie sein Zeitgenosse Friedrich Schiller, hatte Schubart unter der Herrschaft Herzog Carl Eugens zu leiden. Jahrelang wurde Schubart auf dem Hohenasperg gefangen gehalten. Schiller hat Schubart dort besucht und soll beeindruckt von dessen Schicksal sein berühmtes Drama ,, Die Räuber`` verfasst haben.

 

Noch weiter zurück in die Geschichte versetzte die Ausflügler der Besuch im Limes-Museum. In großzügigen, hellen Räumen werden dort Fundstücke aus der Römerzeit ausgestellt und der Verlauf des Grenzwalls Limes auf Leinwänden verdeutlicht.  Mit ansteckender Begeisterung tauchten die beiden Führerinnen in die römische Vergangenheit der Ostalb ein, in der in der Gegend des heutigen Aalen ein großes Reiterlager bestand.

 

Zum Mittagessen hatten die Initiatoren der Tour, Inge und Klaus Mierke, für die SEGOs Plätze im ältesten Wirtshaus der Stadt Plätze reserviert. Die Gastronomie im rustikalen Bierkeller, bereit seit 1686 als Gaststätte in der Innenstadt betrieben, kam ebenso gut an wie die Einkehr im historischen Bürgerspital zu Kaffee und köstlichem Kuchen. Da auch der abschließende Glühwein auf dem Weihnachtsmarkt unter glitzernden Platanen in der Altstadt nicht fehlte, befanden die SEGOs, wieder einmal einen erlebnisreichen Ausflug zur Adventszeit erlebt zu haben.   



(Beitrag von Inge Mierke)